ROST UND ROSTUMWANDLER

Als Rost werden Korrosionsprodukte bezeichnet, die entweder aus Eisen oder aus Stahl sind und bei Kontakt mit Sauerstoff in Gegenwart von Wasser entstehen. Der Begriff Rost wird üblicherweise mit Eisen und Stahl in einem Atemzug genannt, aber es sind nicht die einzigen Metallen, bei denen Rost ansetzt, wenn sie mit Sauerstoff und Wasser in Berührung kommen. Andere Metalle wie Zink, Chrom, Aluminium sind auch rostanfällig, obwohl sie nur an der Oberfläche oxidieren und der Rost bedingt durch ihre Beschaffenheit an der Durchdringung gehindert wird. Apropos Beschaffenheit, diese Metalle sind nicht alle unbedingt edler als Stahl und Eisen.

Der Rost kann durch die richtige Anwendung mit einem Rostumwandler entfernt werden

Fast alle Produkte aus Eisen und Stahl sind der Gefahr Rost ausgeliefert und werden früher oder später vom Rost befallen, selbst wenn sie mit einer vor Rost schützenden Metallschicht belegt sind. Hier kommen Rostumwandler, auch Rostkonverter genannt, zum Einsatz und retten selbst die verloren geglaubten Metallwaren vor dem frühzeitigen Tod. Der Prozess der Rostentfernung an sich ist sehr simpel: Der Oxidationsprozess wird umgekehrt und beendet. Wenn dies durch das richtige Mischverhältnis zwischen Rost und Rostumwandler gelingt, wird der Rost in Eisenverbindungen umgewandelt. Wer sich davon viel verspricht irrt sich, denn der Rost wird nicht wie von Zauberhand in das alte Metall verwandelt. Das Metall glänzt nicht und muss nachbearbeitet werden. Apropo Nachbearbeiten, das Metall muss vor dem Rostentfernung Prozess an der Oberfläche entsprechend und gehörig durchs Abschleifen, bzw Abbürsten, geglaettet werden. Sonst führt der Einsatz von Rostentferner zu keinem Ergebnis. Mehr zum Rostumwandler können Sie auch auf einschlägigen Blogs lesen.

Rostumwandler in verschiedenen Formen

Rostumwandler gibt es in verschiedenen Ausführungen als flüssig, Gel oder Spray. Sie sind alle im Baumarkt oder Fachhandel erhältlich. Sie werden mit dem Pinsel, der Rolle oder dem Farbspray auf der Oberfläche aufgetragen. Wie oben erwähnt, gilt für alle, dass die zu behandelnde Oberfläche sauber sein muss, denn nach dem Aufbringen muss das Chemiemittel gut abgewaschen werden. Danach wird die behandelte Oberfläche der Reihe nach trocken gerieben, mit Druckluft abgeblasen und letztendlich mit Ölschicht übergossen. Wird das standardmäßig nicht ausgeführt, kommt es durch die Rückstände wieder zur Metallkorrosion.

Die verschiedenen Inhaltsstoffe

Fast alle Rostumwandler enthalten neben Phosphaten, beziehungsweise Phosphorsäuren, Additive und Hilfsmittel, die den Prozess der Umwandlung beschleunigen. Um das ganze noch zu begünstigen werden je nach Produkt auch viele verschiedene Stoffe beigemischt. Zusätzlich gibt es auch Rostumwandler, die auf Wasserbasis arbeiten. Sie dringen in das von Rost befallene Metall ein und lösen ihn auf.  Zur Anwendung werden Substanzen mit Wasser versetzt, bzw verdünnt, oder in reiner Form auf die betroffene Stelle aufgebracht. 

Das Fazit: Wie wirksam sind Rostumwandler bei der Beseitigung von Rost

Das A und O einer geglückten Rostentfernung ist die Vor- und Nachbearbeitung der betroffenen Oberfläche. Dementsprechend muss vor der Anwendung eines Rostumwandlers eine gründliche Entrostung durchgeführt werden. Um die Wiederentstehung von Rost auf die Dauer zu verhindern, sollten nach der Rostentfernung Grundier- und Lackierschichten auf der Oberfläche aufgetragen werden. Man kann auch dem Übel Rost zuvorkommen, bevor er sich überhaupt bildet. Dementsprechend lassen sich Rostumwandler auch auf unbefallenen Stellen anwenden. So kann man vorzeitig der Metallkorrosion vorbeugen.    

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